München, 26.02.2026. Auf der Kinder- und Jugendfarm Ramersdorf lernen Kinder Nachhaltigkeit nicht aus Büchern: Sie versorgen Tiere, arbeiten in Holz- und Kreativwerkstätten, schneiden Äpfel, drehen an der Saftpresse und probieren den frisch gepressten Saft. Für diese praxisnahen Lernmöglichkeiten wurde der außerschulische Lernort nun in das, vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz getragene Qualitätsnetzwerk aufgenommen.
„Die Aufnahme ist eine große Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Vereinsgeschäftsführerin Beatriz Parente Matschke. „Kinder verstehen ökologische Zusammenhänge am besten, wenn sie sie selbst erleben: Mit Erde an den Händen und Verantwortung für Tiere.“ Einrichtungsleitung Andrea Fühner ergänzt: „Unsere Besucher*innen wachsen mitten in der Großstadt auf, wo Freiräume für Kinder begrenzt sind. Hier entdecken Kinder, wie kleine Handgriffe große Wirkung haben, etwa wenn aus Äpfeln Saft wird.“
Das Qualitätsnetzwerk BNE in Bayern (ehemals Qualitätssiegel Umweltbildung.Bayern) zeichnet Einrichtungen und Einzelpersonen aus, die nachhaltiges Denken und Handeln besonders wirksam vermitteln. Im 20. Jubiläumsjahr wurden neun neue Partner aufgenommen, darunter die Kinder- und Jugendfarm Ramersdorf. Staatsminister Thorsten Glauber beglückwünscht die neuen Partner*innen und würdigt die Bedeutung des Netzwerks für eine zukunftsfähige Bildung.

